Controlling im stationären Einzelhandel im Wandel: Nutzung neuer Technologien und innovativer Datenquellen
摘要
Das Controlling ist ein vergleichsweise junges Teilgebiet innerhalb der Betriebswirtschaftslehre. Allerdings hat es sich in der Unternehmenspraxis in den vergangenen Jahrzehnten stetig weiterentwickelt und ist zu einer Führungsunterstützungsfunktion geworden, die aus keinem Unternehmen mehr wegzudenken ist. Controlling ist ein funktionsübergreifendes Steuerungskonzept mit der Aufgabe der ergebniszielorientierten Koordination von Planung, Kontrolle und Informationsversorgung. Der Controller ist damit das „wirtschaftliche Gewissen“ des Unternehmens (Horváth u. Partners 2016, S. 1 f.). Controllingbereiche finden sich heute nicht mehr nur in klassischen Industrieunternehmen, sondern ebenso selbstverständlich in Dienstleistungsunternehmen und auch im Handel. Controller unterstützen Manager und funktionsübergreifende Teams auf unterschiedliche Art und Weise. Sie entlasten sie, indem sie ihnen bestimmte Aufgaben wie die Organisation der Planung oder die Bereitstellung und Aufbereitung von Informationen abnehmen. Sie ergänzen Manager und funktionsübergreifende Teams, wenn sie ihre Aufgaben als betriebswirtschaftliche Begleiter ausüben. Und sie begrenzen diese Akteure dann, wenn sie unwirtschaftliche Entscheidungen verhindern, die aufgrund von Bereichs- und Eigeninteressen durchgesetzt werden sollen. Dabei bedingen die verschiedenen Aufgabenbündel des Controllers einander und tragen gemeinsam dazu bei, die Rationalität der Unternehmensführung sicherzustellen und dadurch den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern (Internationaler Controller Verein und International Group of Controlling 2023, S. 5).