Einleitung
摘要
Der Diskurs zur Frage nach dem pädagogischen Bezug von Gefühlen im Bildungsprozess ist durch eine Zweiteilung geprägt. Mit Bezug auf die Denker der klassischen Bildungstheorie, wie bspw. Friedrich Schiller (gest. 1759) oder Wilhelm von Humboldt (gest. 1835) hat die „Bildung des Gemüths“ oder „Bildung des Herzens“ für den menschlichen Bildungsprozess eine elementare Bedeutung. Ausgehend von einem ganzheitlichen Menschenbild am Beispiel des pädagogischen Leitsatzes von Johann Heinrich Pestalozzis (gest. 1827) wird die Bildung erst im Zusammenspiel von „Kopf, Herz und Hand“ beschrieben.