Theorien der ineffektiven Marketingkommunikation
摘要
Die Persuasionswirkungen der Marketingkommunikation sind tendenziell eher schwach bis moderat und selten stark. Es gibt auch immer wieder Kampagnen und Botschaften, die ganz misslingen und sogar Effekte haben können, die der von den Werbetreibenden intendierten Persuasionswirkung zuwiderlaufen. Die Gründe dafür beziehen sich sowohl auf die Quantität als auch auf die Qualität von Botschaften der Marketingkommunikation und den darin enthaltenen Informationen, mit denen Konsument:innen konfrontiert sind. In der Literatur finden sich eine Reihe von Theorieansätzen und theoretischen Konzepten, die diese Gründe genauer beschreiben. Dazu zählen die Selektivität (Abschn. 5.1) und die Vermeidung (Abschn. 5.2), die sich insbesondere auf die Quantität der Botschaften und der Informationen beziehen. Weitere relevante Konzepte sind das Missverstehen (Abschn. 5.3), die Täuschung (Abschn. 5.4), die Irritation und Verwirrung (Abschn. 5.5), die Reaktanz (Abschn. 5.6), die Verletzung der Privatsphäre (Abschn. 5.7), das Persuasionswissen (Abschn. 5.8), die Imitation von effektiver Marketingkommunikation (Abschn. 5.9) und das Festhalten an und die Persistenz ineffektiver Marketingkommunikation (Abschn. 5.10).