Das Mixed-Reality Headset Apple Vision Pro (AVP) hat die Verbreitung von Spatial Computing befeuert. Dieser Artikel beleuchtet das Potenzial von Spatial Computing in einem mittelständischen Unternehmen für Customer Relationship Management (CRM)-Software hinsichtlich Steigerung der Kundeninteraktion und -bindung, der Effizienz betrieblicher Abläufe (Workflows) sowie der Markenpositionierung. Durch die nahtlose Verschmelzung digitaler Inhalte mit der physischen Umgebung über Sprach-, Gesten- und Blickinteraktion wird die transformative Wirkung von Spatial Computing auf CRM-Systeme und zukünftige Arbeitsplatzmodelle evaluiert. Ein explanatives Mixed-Methods-Design integriert eine quantitative Analyse auf Industriemessen im Feldsetting mit zwei Fallstudien (n = 42), eine interne Studie (n = 24) und vier Experteninterviews. Die Ende 2024 durchgeführten Feldforschungen fokussierten sich auf Benutzerfreundlichkeit, Akzeptanz und strategisches Potenzial. Methodisch kamen Korrelationsanalysen, nichtparametrische Tests sowie qualitative Auswertungen zum Einsatz. Die Ergebnisse zeigen, dass die AVP flexibles Multitasking unterstützt und die Datenvisualisierung verbessert. Gleichzeitig hemmen hohe Kosten, die geringe Verfügbarkeit nativer Apps (0,17 % des iOS-Gesamtbestands) und ergonomische Einschränkungen eine breitere Diffusion. Die Akzeptanz variierte nach technischer Affinität und Rolle: interne Nutzer betonten analytische Anwendungen, externe priorisierten Mobilität. Innovationsoffenheit korrelierte mit der Adoptionsbereitschaft. Empfohlen werden Pilotimplementierungen in Logistik und Datenvisualisierung, strukturierte Schulungsprogramme und eine ROI-Bewertung. Experteninterviews bestätigten domänenspezifische Nutzenpotenziale, hoben jedoch Kosten und Ergonomie als zentrale Barrieren hervor. Insgesamt liefert die Studie empirische Evidenz zu Spatial Computing im CRM, unterstreicht dessen strategische Relevanz für die digitale Transformation und schafft eine Grundlage für weiterführende Forschung zu branchenspezifischen Anwendungen und langfristigen Adoptionsdynamiken.

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Spatial Computing und VR/AR im Customer Relationship Management entlang der Customer Journey

  • Jonathan Irenäus Richard Friedmann,
  • Simon Kiesel

摘要

Das Mixed-Reality Headset Apple Vision Pro (AVP) hat die Verbreitung von Spatial Computing befeuert. Dieser Artikel beleuchtet das Potenzial von Spatial Computing in einem mittelständischen Unternehmen für Customer Relationship Management (CRM)-Software hinsichtlich Steigerung der Kundeninteraktion und -bindung, der Effizienz betrieblicher Abläufe (Workflows) sowie der Markenpositionierung. Durch die nahtlose Verschmelzung digitaler Inhalte mit der physischen Umgebung über Sprach-, Gesten- und Blickinteraktion wird die transformative Wirkung von Spatial Computing auf CRM-Systeme und zukünftige Arbeitsplatzmodelle evaluiert. Ein explanatives Mixed-Methods-Design integriert eine quantitative Analyse auf Industriemessen im Feldsetting mit zwei Fallstudien (n = 42), eine interne Studie (n = 24) und vier Experteninterviews. Die Ende 2024 durchgeführten Feldforschungen fokussierten sich auf Benutzerfreundlichkeit, Akzeptanz und strategisches Potenzial. Methodisch kamen Korrelationsanalysen, nichtparametrische Tests sowie qualitative Auswertungen zum Einsatz. Die Ergebnisse zeigen, dass die AVP flexibles Multitasking unterstützt und die Datenvisualisierung verbessert. Gleichzeitig hemmen hohe Kosten, die geringe Verfügbarkeit nativer Apps (0,17 % des iOS-Gesamtbestands) und ergonomische Einschränkungen eine breitere Diffusion. Die Akzeptanz variierte nach technischer Affinität und Rolle: interne Nutzer betonten analytische Anwendungen, externe priorisierten Mobilität. Innovationsoffenheit korrelierte mit der Adoptionsbereitschaft. Empfohlen werden Pilotimplementierungen in Logistik und Datenvisualisierung, strukturierte Schulungsprogramme und eine ROI-Bewertung. Experteninterviews bestätigten domänenspezifische Nutzenpotenziale, hoben jedoch Kosten und Ergonomie als zentrale Barrieren hervor. Insgesamt liefert die Studie empirische Evidenz zu Spatial Computing im CRM, unterstreicht dessen strategische Relevanz für die digitale Transformation und schafft eine Grundlage für weiterführende Forschung zu branchenspezifischen Anwendungen und langfristigen Adoptionsdynamiken.