Auf Basis der Erkenntnisse aus der explorativen Teilstudie und dem Vorschlag von Alexandra Retkowski, Barbara Schäuble und Werner Thole (2012b) folgend, geht es in der vorliegenden Dekonstruktion darum, forschungsmethodische und theoretische Zugänge zu identifizieren und zu systematisieren, die sich zunächst von professionellen Folien und Modellen des Pädagogischen distanzieren oder explizit verabschieden und Zugänge zur Praxis und darin eingelagerter Normen anbieten. Das vorliegende Kapitel ist dabei weder als Aufarbeitung des Forschungsstandes im genuinen Sinn konzipiert, noch geht es darum, die Argumente der einzelnen Perspektiven unmittelbar zu einer kohärenten Systematik im Sinne einer forschungstheoretischen Ausarbeitung zu verknüpfen. Es soll vielmehr als Metaanalyse verstanden werden, deren Gegenstand Ansätze respektive Forschungsprogramme sind, die sich mit unterschiedlichen Ausgangslagen und Grundprämissen der Herausforderung widmen, (sozial)pädagogische Praktiken in ihren jeweiligen Eigenlogiken zu untersuchen und dabei soziale Normen oder normative Bezüge berücksichtigen, ohne diese unmittelbar und ausschließlich an professions-, organisations- und evidenztheoretischen Modellen abzugleichen.

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Dekonstruktion

  • Julian Sehmer

摘要

Auf Basis der Erkenntnisse aus der explorativen Teilstudie und dem Vorschlag von Alexandra Retkowski, Barbara Schäuble und Werner Thole (2012b) folgend, geht es in der vorliegenden Dekonstruktion darum, forschungsmethodische und theoretische Zugänge zu identifizieren und zu systematisieren, die sich zunächst von professionellen Folien und Modellen des Pädagogischen distanzieren oder explizit verabschieden und Zugänge zur Praxis und darin eingelagerter Normen anbieten. Das vorliegende Kapitel ist dabei weder als Aufarbeitung des Forschungsstandes im genuinen Sinn konzipiert, noch geht es darum, die Argumente der einzelnen Perspektiven unmittelbar zu einer kohärenten Systematik im Sinne einer forschungstheoretischen Ausarbeitung zu verknüpfen. Es soll vielmehr als Metaanalyse verstanden werden, deren Gegenstand Ansätze respektive Forschungsprogramme sind, die sich mit unterschiedlichen Ausgangslagen und Grundprämissen der Herausforderung widmen, (sozial)pädagogische Praktiken in ihren jeweiligen Eigenlogiken zu untersuchen und dabei soziale Normen oder normative Bezüge berücksichtigen, ohne diese unmittelbar und ausschließlich an professions-, organisations- und evidenztheoretischen Modellen abzugleichen.