Durch den Europäischen „Green Deal“ wird die gesamte Industrie gefordert einen Wandel zu vollziehen. Dies schließt auch die bereits „saubere“ Technolgie eines Batterie elektrischen Fahrzeugs mit ein. Nachdem in diesem Bereich ein Durchbruch der Akzeptanz erreicht wurde, haben sich neue Herausforderungen offenbart: die Knappheit an Recoursen sowie die geopolitischen Verstrickungen erreichen das Niveau einer ethischen Diskussion. Gleichzeitig verlangen die Kunden –zurecht- ein Auto, welches ihren Bedürfnissen genügt und einen geringstmöglichen negativen Einfluss auf den Planeten Erde hat. Hieraus folgt ein gesamtheitlicher, nachhaltiger Ansatz diese Herausforderungen zu einem erfolgreichen Ergebnis zu führen. So ist es immer zu bevorzugen die Menge an kritischen Materialien zu reduzieren oder sogar zu ersetzen, Produkte solange wie möglich am Leben zu erhalten und so transparent wie nur möglich zu sein. Dies kann durch den technisch notwendigen simplen, aber in der Umsetzung komplizerten Schritt, eine Hochvolt-Traktionsbatterie wartungsfähig zu bauen, erreicht werden. So ereicht man einen heute gängigen Ansatz einer Reparatur wie es bei Verbrennungsmotoren aktuell auch möglich ist. Um dies zu erreichen, benötigt es technische und organisatorische Vorbereitung. Diese Anpassung beinhaltet neue Ansätze für die Konstruktion einer Traktionsbatterie, aber auch bei Funktionen im Battery Management System, wie dem Balancing. Auch eine unabhängige Identifikation muss hierzu geschaffen werden, die genügend Daten beinhaltet einem Kunden relavante Informationen wie State of Health bereitzustellen. Ein solcher Ansatz würde die Anforderungen eines zur Zeit heiß diskutierten „Battery Passport“ übererfüllen, mit signifikanten Vorteilen für die gesamte Wertschöpfungskette, inklusive OEM und Batteriehersteller. Vor allem die Organisation einer großen Menge und Varianz von Batterien kann durch diesen neuen Ansatz massiv reduziert werden.

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Verwirklichung einer wartungsfähigen Traktionsbatterie für automotive Anwendung

  • Stephan Revidat,
  • Carsten Loevenich,
  • Simon Gellineck,
  • Nina Mangold

摘要

Durch den Europäischen „Green Deal“ wird die gesamte Industrie gefordert einen Wandel zu vollziehen. Dies schließt auch die bereits „saubere“ Technolgie eines Batterie elektrischen Fahrzeugs mit ein. Nachdem in diesem Bereich ein Durchbruch der Akzeptanz erreicht wurde, haben sich neue Herausforderungen offenbart: die Knappheit an Recoursen sowie die geopolitischen Verstrickungen erreichen das Niveau einer ethischen Diskussion. Gleichzeitig verlangen die Kunden –zurecht- ein Auto, welches ihren Bedürfnissen genügt und einen geringstmöglichen negativen Einfluss auf den Planeten Erde hat. Hieraus folgt ein gesamtheitlicher, nachhaltiger Ansatz diese Herausforderungen zu einem erfolgreichen Ergebnis zu führen. So ist es immer zu bevorzugen die Menge an kritischen Materialien zu reduzieren oder sogar zu ersetzen, Produkte solange wie möglich am Leben zu erhalten und so transparent wie nur möglich zu sein. Dies kann durch den technisch notwendigen simplen, aber in der Umsetzung komplizerten Schritt, eine Hochvolt-Traktionsbatterie wartungsfähig zu bauen, erreicht werden. So ereicht man einen heute gängigen Ansatz einer Reparatur wie es bei Verbrennungsmotoren aktuell auch möglich ist. Um dies zu erreichen, benötigt es technische und organisatorische Vorbereitung. Diese Anpassung beinhaltet neue Ansätze für die Konstruktion einer Traktionsbatterie, aber auch bei Funktionen im Battery Management System, wie dem Balancing. Auch eine unabhängige Identifikation muss hierzu geschaffen werden, die genügend Daten beinhaltet einem Kunden relavante Informationen wie State of Health bereitzustellen. Ein solcher Ansatz würde die Anforderungen eines zur Zeit heiß diskutierten „Battery Passport“ übererfüllen, mit signifikanten Vorteilen für die gesamte Wertschöpfungskette, inklusive OEM und Batteriehersteller. Vor allem die Organisation einer großen Menge und Varianz von Batterien kann durch diesen neuen Ansatz massiv reduziert werden.