Das in den vorherigen Kapiteln beschriebene Erklärungsmodell zur gesundheitlichen Ungleichheit im Lebensverlauf und Kohortenvergleich und die damit verbundenen abgeleiteten Hypothesen und Annahmen können auf Basis einer Wachstumskurvenmodellierung angemessen modelliert und empirisch analysiert werden, das wird in den vorangegangenen Abschnitten deutlich. Eine Modellierung in der Logik eines LCM-SR ist dabei besonders vielversprechend. Daraus resultierende Ergebnisse sollen allerdings auch mit manifesten makrostrukturellen Morbiditätsentwicklungen in Verbindung gebracht werden, die nicht Teil der LCM-SR Analysen sind, sich daraus aber als Implikationen ergeben. Die vergangenen Abschnitte zeigen ebenfalls, dass eine dynamische Mikrosimulation dazu geeignet ist, solche Implikationen aus komplexen multivariaten Analysen abzuleiten, auch für Morbiditätsstrukturen jenseits der LCM-SR Spezifikation.

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Resümee zu Teil II: Zusammenfassung der methodischen Auseinandersetzung

  • Christoph Frohn

摘要

Das in den vorherigen Kapiteln beschriebene Erklärungsmodell zur gesundheitlichen Ungleichheit im Lebensverlauf und Kohortenvergleich und die damit verbundenen abgeleiteten Hypothesen und Annahmen können auf Basis einer Wachstumskurvenmodellierung angemessen modelliert und empirisch analysiert werden, das wird in den vorangegangenen Abschnitten deutlich. Eine Modellierung in der Logik eines LCM-SR ist dabei besonders vielversprechend. Daraus resultierende Ergebnisse sollen allerdings auch mit manifesten makrostrukturellen Morbiditätsentwicklungen in Verbindung gebracht werden, die nicht Teil der LCM-SR Analysen sind, sich daraus aber als Implikationen ergeben. Die vergangenen Abschnitte zeigen ebenfalls, dass eine dynamische Mikrosimulation dazu geeignet ist, solche Implikationen aus komplexen multivariaten Analysen abzuleiten, auch für Morbiditätsstrukturen jenseits der LCM-SR Spezifikation.