Nach 1945 wurde Wohnungsbau in Ost und West zur zentralen Aufgabe, mit unterschiedlichen städtebaulichen Konzepten, die beide schnell durch hohe Kosten und soziale Probleme Anpassung erfuhren. Das Konzept „Urbanität durch Dichte“ führte zu großen Plattensiedlungen, die zwar Wohnqualität gegenüber alten Altbauten verbesserten, aber oft städtebaulich monoton und technisch mangelhaft waren. Die 1970er und 80er Jahre zeigten eine Rückkehr zu blockähnlichen Strukturen in der Stadtplanung, oft aber mit großen Problemen durch Kapital- und Eigentumskonzentration. In vielen europäischen Ländern ähnlich, entwickelte sich der Massenwohnungsbau als Antwort auf Wirtschaftswachstum, Sozialstaat und Demokratisierung, oft mit industrieller Vorfertigung. Einzelne innovative Projekte wie Byker in England oder Quartiere in Schweden zeigten Ansätze zur besseren Einbindung der Bewohner und sozialem Zusammenhalt. Insgesamt haben west- und osteuropäische Länder dank sozialem Wohnungsbau die Wohnverhältnisse der meisten Menschen deutlich verbessert, doch die Frage nach neuer Architektur und sozialer Integration bleibt weiterhin herausfordernd.

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″An Opportunity, but a Disaster?″

  • Gert Kähler

摘要

Nach 1945 wurde Wohnungsbau in Ost und West zur zentralen Aufgabe, mit unterschiedlichen städtebaulichen Konzepten, die beide schnell durch hohe Kosten und soziale Probleme Anpassung erfuhren. Das Konzept „Urbanität durch Dichte“ führte zu großen Plattensiedlungen, die zwar Wohnqualität gegenüber alten Altbauten verbesserten, aber oft städtebaulich monoton und technisch mangelhaft waren. Die 1970er und 80er Jahre zeigten eine Rückkehr zu blockähnlichen Strukturen in der Stadtplanung, oft aber mit großen Problemen durch Kapital- und Eigentumskonzentration. In vielen europäischen Ländern ähnlich, entwickelte sich der Massenwohnungsbau als Antwort auf Wirtschaftswachstum, Sozialstaat und Demokratisierung, oft mit industrieller Vorfertigung. Einzelne innovative Projekte wie Byker in England oder Quartiere in Schweden zeigten Ansätze zur besseren Einbindung der Bewohner und sozialem Zusammenhalt. Insgesamt haben west- und osteuropäische Länder dank sozialem Wohnungsbau die Wohnverhältnisse der meisten Menschen deutlich verbessert, doch die Frage nach neuer Architektur und sozialer Integration bleibt weiterhin herausfordernd.