Es kann nur einen geben: Der ″Internationale Stil″
摘要
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann ein Wiederaufbau voller Schuld, Verlust und Hoffnung, geprägt von der Suche nach neuen Sicherheiten in Architektur und Gesellschaft. Der Internationale Stil verbreitete sich global als Symbol der Moderne, blieb jedoch oft unpersönlich und banal, da er den Ort vernachlässigte. Die 1960er Jahre brachten politische Spannungen, Proteste und eine wachsende Kritik an der Architektur der Massenproduktion. Große Architekten wie Le Corbusier und Mies van der Rohe prägten die Moderne mit radikalen Entwürfen, die oft ideologische Visionen widerspiegelten. Gleichzeitig entstanden vielfältige neue Ansätze, die mehr Komplexität, Ortsbezogenheit und menschliches Maß forderten. Die Architektur begann sich stärker mit Vergangenheit und Kontext auseinanderzusetzen, statt nur Neues zu schaffen. Bedeutende Architekten wie Alvar Aalto und Louis Kahn erweiterten die Moderne um emotionale und monumentale Dimensionen. Die Kritik an der Masse der banalen Bauten führte zu einer Rückbesinnung auf handwerkliche Qualität und Individualität, wie Carlo Scarpa und Karljosef Schattner zeigten. Die Architektur der 1960er Jahre markiert den Übergang von der universellen Moderne hin zu vielfältigen, regionalen und menschlicheren Architekturstilen.