Mit Blick auf eine selbstverständliche, gleichberechtigte Anerkennung und Teilhabe junger muslimischer Menschen und muslimischer Akteure als Mitgestalter von Kinder- und Jugendhilfestrukturen scheinen – neben bestehenden Auseinandersetzungen – weitere Thematisierungen von religiösen Bedeutungszuschreibungen aus jugendlichen Perspektiven notwendig (Böllert und Schröer 2019). In der quantitativen Jugendbefragung gemeinsan.verschieden.jung stehen daher Wahrnehmungen, Wissensbeständen, Erfahrungen und Wünschen junger Menschen bzgl. Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe in Bezug auf ihre (nicht-)religiöse Selbstverortungen im Fokus. Der Beitrag stellt zentrale Ergebnisse der partizipativ erarbeiteten Befragung dar und nimmt dabei ebenfalls Bezug auf Diskussionen aus zwei Auswertungsworkshops, in denen sich junge Menschen mit unterschiedlichen religiösen Selbstverortungen über die Gestaltung von offenen und attraktiven Angeboten austauschten und entsprechende Relevanzsetzungen und Bedarfe formulierten. Mit Blick auf eine vielfältige und lebensweltorientierte Angebotsplanung und -gestaltung können religionsdifferente Betrachtungen unterschiedliche Bedeutungszuschreibungen bzgl. religionsbezogener Aspekte thematisieren und darüber hinaus mögliche Benachteiligungs- und Marginalisierungstendenzen bzgl. verschiedener Religionsgemeinschaften sichtbar machen.

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gemeinsam.verschieden.jung – Ergebnisse einer Jugendbefragung

  • Cynthia Kohring,
  • Özlem Özdemir-Şimşek,
  • Josefine Franke,
  • Inga Selent,
  • Büşra Kabaktepe

摘要

Mit Blick auf eine selbstverständliche, gleichberechtigte Anerkennung und Teilhabe junger muslimischer Menschen und muslimischer Akteure als Mitgestalter von Kinder- und Jugendhilfestrukturen scheinen – neben bestehenden Auseinandersetzungen – weitere Thematisierungen von religiösen Bedeutungszuschreibungen aus jugendlichen Perspektiven notwendig (Böllert und Schröer 2019). In der quantitativen Jugendbefragung gemeinsan.verschieden.jung stehen daher Wahrnehmungen, Wissensbeständen, Erfahrungen und Wünschen junger Menschen bzgl. Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe in Bezug auf ihre (nicht-)religiöse Selbstverortungen im Fokus. Der Beitrag stellt zentrale Ergebnisse der partizipativ erarbeiteten Befragung dar und nimmt dabei ebenfalls Bezug auf Diskussionen aus zwei Auswertungsworkshops, in denen sich junge Menschen mit unterschiedlichen religiösen Selbstverortungen über die Gestaltung von offenen und attraktiven Angeboten austauschten und entsprechende Relevanzsetzungen und Bedarfe formulierten. Mit Blick auf eine vielfältige und lebensweltorientierte Angebotsplanung und -gestaltung können religionsdifferente Betrachtungen unterschiedliche Bedeutungszuschreibungen bzgl. religionsbezogener Aspekte thematisieren und darüber hinaus mögliche Benachteiligungs- und Marginalisierungstendenzen bzgl. verschiedener Religionsgemeinschaften sichtbar machen.