Das Ziel der Arbeit ist die Entwicklung einer systematischen Vorgehensweise zur ganzheitlichen Bewertung der Nachhaltigkeit in der Lebensmittelindustrie. Dabei werden die Hauptdimensionen Lebensmittel, Verpackung und Lieferkette sowie die Zielkonflikte zwischen diesen Kriterien berücksichtigt. Aktuelle Bewertungsansätze betrachten nur Teile der Lieferkette und ermöglichen daher keine ganzheitliche Bewertung. Dies führt zu unvollständigen Analysen und Entscheidungsgrundlagen, da Zielkonflikte zwischen den Dimensionen nicht ausreichend beachtet werden. Eine umfassende Betrachtung ist notwendig, um den Einfluss aller Stakeholder und Prozesse auf die Nachhaltigkeit des gesamten Lieferkette transparent darzustellen. Durch eine strukturierte Vorgehensweise, die auf Experteninterviews und der Analyse qualitativer Daten basiert, wurde eine methodische Grundlage geschaffen. Diese erlaubt die Identifikation und Gewichtung von Nachhaltigkeitskriterien mittels der Analytic Hierarchy Process-Methode. Daraus resultiert ein systematischer Ansatz zur Bewertung der Nachhaltigkeit, der die Hauptdimensionen und deren Zielkonflikte integriert. Jede Hauptkategorie (Lebensmittel, Verpackung, Lieferkette) wird mit Unterkategorien versehen und vorerst separat, anschließend ganzheitlich bewertet. Die Ergebnisse ermöglichen eine ganzheitliche Bewertung der Nachhaltigkeit und bieten Entscheidungsunterstützung zur Verbesserung der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um diese transparent zu gestalten.

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Nachhaltigkeitsbewertung in der Supply Chain

  • Rolf Ibald,
  • Monika Söndgerath,
  • Konstantin Struth

摘要

Das Ziel der Arbeit ist die Entwicklung einer systematischen Vorgehensweise zur ganzheitlichen Bewertung der Nachhaltigkeit in der Lebensmittelindustrie. Dabei werden die Hauptdimensionen Lebensmittel, Verpackung und Lieferkette sowie die Zielkonflikte zwischen diesen Kriterien berücksichtigt. Aktuelle Bewertungsansätze betrachten nur Teile der Lieferkette und ermöglichen daher keine ganzheitliche Bewertung. Dies führt zu unvollständigen Analysen und Entscheidungsgrundlagen, da Zielkonflikte zwischen den Dimensionen nicht ausreichend beachtet werden. Eine umfassende Betrachtung ist notwendig, um den Einfluss aller Stakeholder und Prozesse auf die Nachhaltigkeit des gesamten Lieferkette transparent darzustellen. Durch eine strukturierte Vorgehensweise, die auf Experteninterviews und der Analyse qualitativer Daten basiert, wurde eine methodische Grundlage geschaffen. Diese erlaubt die Identifikation und Gewichtung von Nachhaltigkeitskriterien mittels der Analytic Hierarchy Process-Methode. Daraus resultiert ein systematischer Ansatz zur Bewertung der Nachhaltigkeit, der die Hauptdimensionen und deren Zielkonflikte integriert. Jede Hauptkategorie (Lebensmittel, Verpackung, Lieferkette) wird mit Unterkategorien versehen und vorerst separat, anschließend ganzheitlich bewertet. Die Ergebnisse ermöglichen eine ganzheitliche Bewertung der Nachhaltigkeit und bieten Entscheidungsunterstützung zur Verbesserung der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um diese transparent zu gestalten.