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Schlussbetrachtungen

  • Kevin Niehaus

摘要

Ausgehend von den schul- und unterrichtspraktischen Wirkmechanismen der Sonderpädagogisierung migrationsbedingt mehrsprachiger Schüler:innen, erfolgte die Betrachtung sprachlicher Heterogenität als Faktor institutioneller Bildungsbenachteiligung im Rahmen dieser Arbeit unter dem bildungspolitischen Reformauftrag schulischer Inklusion. Die interdisziplinäre Verschränkung und das systematische In-Beziehung-Setzen der beiden Fachperspektiven DaZ (im Bereich Mehrsprachigkeit) und Inklusion verdeutlichte im ersten Teil der vorliegenden Arbeit, dass die theoretische Rahmung des Aufgaben- und Handlungsfeldes einer Inklusiven Sprachbildung als schulisches Spannungsfeld (Frohn et al. 2019: 150) skizziert werden kann. Den Anforderungen und unterrichtspraktischen Implikationen folgend wurde das Lehrkräftehandeln in Handlungs- und Entscheidungssituationen des inklusiv-sprachbildenden Schulalltags entlang des strukturtheoretischen Professionalisierungsansatzes und einem komplexen Kompetenzverständnis konzeptualisiert.