Globale Migrationsgovernance von unten in Zeiten von COVID-19 und „Zoomifizierung“: Die Zivilgesellschaft in „eingeladenen“ und „erschaffenen“ Räumen
摘要
In diesem Beitrag wird die Beteiligung der Zivilgesellschaft an den Beratungen über die globale Governance von Migration analysiert. Ich vertrete die These, dass die Pandemie diese Beratungen in zweierlei Hinsicht beeinflusst hat: Erstens, indem sie neue Herausforderungen für einen auf Rechten basierenden Migrationsansatz geschaffen und bestehende Herausforderungen verschärft hat; und zweitens, indem sie den Zugang zu und die Formen von Beratungen in den Räumen der globalen Migrationsgovernance grundlegend verändert hat. Der Aufsatz vergleicht die politischen Gelegenheitsstrukturen in formalen Räumen, in denen die Zivilgesellschaft „eingeladen“ ist, mit denen, die von der Zivilgesellschaft selbst geschaffen, also „erfunden“,wurden, und erörtert die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf diese Prozesse.