Die digitale Transformation urbaner Räume stellt Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen und Chancen. Dieser Beitrag stellt ein interdisziplinäres Reifegradmodell vor, das entwickelt wurde, um solche Transformationsprozesse in einem Smarten Quartier systematisch zu begleiten und zu bewerten. Basierend auf dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Multi-Generation Smart Community“ (Siehe auch: https://www.eah-jena.de/mgesco ) (mGeSCo), gefördert durch die Carl-Zeiss-Stiftung, adressiert das Modell speziell die Integration älterer Personen in die digitale Gesellschaft durch die Förderung von Arbeitsflexibilität, sozialer Teilhabe und Digitalkompetenz. Das smarte Quartier Jena-Lobeda dient dabei als Reallabor, in dem innovative Lösungen in enger Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Jena Gruppe und den Quartiersbewohnenden entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Dieser Beitrag beschreibt den methodischen Ansatz zur Entwicklung des Reifegradmodells, von der initialen Datenerhebung bis zur finalen Ausgestaltung, und hebt die Bedeutung der partizipativen Einbindung aller Stakeholder:innen hervor. Durch die Anwendung des Modells wird ein differenziertes Bild der digitalen Reife des Quartiers erzielt, das als Grundlage für gezielte Maßnahmen zur Steigerung der digitalen Integration und Transformation dient. Die Ergebnisse zeigen, dass ein angepasstes Reifegradmodell ein wertvolles Instrument für die systematische Analyse und Förderung digitaler Transformationsprozesse in urbanen Quartieren bietet, insbesondere im Hinblick auf die Inklusion aller Bevölkerungsgruppen in die digitale Gesellschaft.

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Ein interdisziplinäres Reifegradmodell zur Begleitung digitaler Transformationsprozesse in einem Smarten Quartier

  • Wesley Preßler,
  • Lucie Schmidt

摘要

Die digitale Transformation urbaner Räume stellt Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen und Chancen. Dieser Beitrag stellt ein interdisziplinäres Reifegradmodell vor, das entwickelt wurde, um solche Transformationsprozesse in einem Smarten Quartier systematisch zu begleiten und zu bewerten. Basierend auf dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Multi-Generation Smart Community“ (Siehe auch: https://www.eah-jena.de/mgesco ) (mGeSCo), gefördert durch die Carl-Zeiss-Stiftung, adressiert das Modell speziell die Integration älterer Personen in die digitale Gesellschaft durch die Förderung von Arbeitsflexibilität, sozialer Teilhabe und Digitalkompetenz. Das smarte Quartier Jena-Lobeda dient dabei als Reallabor, in dem innovative Lösungen in enger Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Jena Gruppe und den Quartiersbewohnenden entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Dieser Beitrag beschreibt den methodischen Ansatz zur Entwicklung des Reifegradmodells, von der initialen Datenerhebung bis zur finalen Ausgestaltung, und hebt die Bedeutung der partizipativen Einbindung aller Stakeholder:innen hervor. Durch die Anwendung des Modells wird ein differenziertes Bild der digitalen Reife des Quartiers erzielt, das als Grundlage für gezielte Maßnahmen zur Steigerung der digitalen Integration und Transformation dient. Die Ergebnisse zeigen, dass ein angepasstes Reifegradmodell ein wertvolles Instrument für die systematische Analyse und Förderung digitaler Transformationsprozesse in urbanen Quartieren bietet, insbesondere im Hinblick auf die Inklusion aller Bevölkerungsgruppen in die digitale Gesellschaft.