In der schulpsychologischen Beratung gehören Anfragen zu Kindern und Jugendlichen, die wenig integriert sind bzw. unterschiedliche Formen von Vermeidungsverhalten in der Schule zeigen, zum Alltag. Die Gründe hierfür können vielfältig und im schulischen, aber auch im außerschulischen Kontext begründet sein. Lernerfahrungen, die Schülerinnen und Schüler sowohl im Hinblick auf Lerninhalte und -strategien als auch in Bezug auf allgemeine Lebenserfahrungen mitbringen bzw. weiterhin machen, bestimmen ihre eigenen Erwartungen, Emotionen und Verhaltensmuster in der Schule positiv wie negativ. Schulabsentismus mit seinen vielfältigen Formen und Ausprägungen gefährdet die schulische Entwicklung von jungen Menschen und kann dadurch zu erheblichen psychischen Folgen führen (Ricking, 2014; Wilmers & Greve, 2002; Stamm, 2008). Die Schulpsychologie unterstützt schulische Interventionen und kooperiert dabei mit den entsprechenden Professionen (Reissner et al., 2015; s. auch den Beitrag von Peponis, Voigt und Volkmann in diesem Band). Wir beschäftigen uns im folgenden Beitrag mit präventiven Ansätzen und hinterfragen:

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Ohne Psychologie geht es nicht: Ressourcen, Motivation und Prävention

  • Meltem Avci-Werning,
  • Gertrud Plasse,
  • Nicola Wilmers

摘要

In der schulpsychologischen Beratung gehören Anfragen zu Kindern und Jugendlichen, die wenig integriert sind bzw. unterschiedliche Formen von Vermeidungsverhalten in der Schule zeigen, zum Alltag. Die Gründe hierfür können vielfältig und im schulischen, aber auch im außerschulischen Kontext begründet sein. Lernerfahrungen, die Schülerinnen und Schüler sowohl im Hinblick auf Lerninhalte und -strategien als auch in Bezug auf allgemeine Lebenserfahrungen mitbringen bzw. weiterhin machen, bestimmen ihre eigenen Erwartungen, Emotionen und Verhaltensmuster in der Schule positiv wie negativ. Schulabsentismus mit seinen vielfältigen Formen und Ausprägungen gefährdet die schulische Entwicklung von jungen Menschen und kann dadurch zu erheblichen psychischen Folgen führen (Ricking, 2014; Wilmers & Greve, 2002; Stamm, 2008). Die Schulpsychologie unterstützt schulische Interventionen und kooperiert dabei mit den entsprechenden Professionen (Reissner et al., 2015; s. auch den Beitrag von Peponis, Voigt und Volkmann in diesem Band). Wir beschäftigen uns im folgenden Beitrag mit präventiven Ansätzen und hinterfragen: