Diogenes aus der Stadt Sinope am Schwarzen Meer (410/400 – ca. 323 v.u.Z.) war ein Philosoph, der eine möglichst große Bedürfnislosigkeit für den besten Weg zum Glück hielt – also: statt ein Maximum an Bedürfnissen zu befriedigen, lieber die Zahl der Bedürfnisse möglichst zu minimieren. Er und seinesgleichen schienen damit auf das Niveau von Hunden zu geraten, und deshalb nannte man sie „Kyniker“ (von κύων: Hund); da dies auch eine gewisse Bissigkeit gegenüber den hohen Ansprüchen anderer einschloß, ist daraus unser Wort „Zyniker“ geworden.

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Diogenes, der Mann im Faß

  • Wolfgang Weimer

摘要

Diogenes aus der Stadt Sinope am Schwarzen Meer (410/400 – ca. 323 v.u.Z.) war ein Philosoph, der eine möglichst große Bedürfnislosigkeit für den besten Weg zum Glück hielt – also: statt ein Maximum an Bedürfnissen zu befriedigen, lieber die Zahl der Bedürfnisse möglichst zu minimieren. Er und seinesgleichen schienen damit auf das Niveau von Hunden zu geraten, und deshalb nannte man sie „Kyniker“ (von κύων: Hund); da dies auch eine gewisse Bissigkeit gegenüber den hohen Ansprüchen anderer einschloß, ist daraus unser Wort „Zyniker“ geworden.