Forschen durch das digitale dreidimensionale Visualisieren von unsichtbaren Phänomenen: 3D-Visualisierung als Forschungsmethode der Landschaftsarchitektur. Aktuelle Potenziale durch freie Geodaten und Software-Verfügbarkeit
摘要
Forschungsmethoden aus der Kartografie als ein geoinformationswissenschaftliches Fachgebiet, können der Diskussion über die Methoden der Landschaftsarchitekturtheorie neue Möglichkeiten eröffnen. Eine zunehmende freie Verfügbarkeit von Geodaten und quelloffene Fachsoftware unterstützt diese Möglichkeiten und weite Verbreitung der Geodatenverarbeitung und -visualisierung. Viele amtliche Geodaten, wie digitale Geländemodelle und Orthofotos, stehen heute als Downloads online zur Verfügung. Aus ihnen können mit Geografischen Informationssystemen texturierte 3D-Geländedarstellungen abgeleitet werden. Entsprechende 3D-Erzeugnisse können mittlerweile auch in Software der Video- und Computerspieleindustrie (Game Engines) eingeladen werden und beispielsweise mit weiteren 3D-Modellen und Animationen angereichert werden. Die entstehenden Landschaften in immersiver Virtual Reality (VR) können ich Echtzeit erfahren und gesteuert werden. In diesem Beitrag wird eine Methode vorgestellt, wie mit Hilfe von digitalen 3D-Visualisierungen ansonsten unsichtbare Phänomene im Bereich der Landschaftsarchitektur sichtbar gemacht werden können.