Einleitung
摘要
Die Idee nachhaltiger Entwicklung reicht mindestens in das 18. Jahrhundert zurück, einerseits in die Diskussion um die dauerhafte Nutzung öffentlicher Güter bei David Hume und andererseits in die sächsische Forstwirtschaft, bei der angesichts der Übernutzung von Wäldern das Prinzip begründet wurde, nicht mehr zu ernten als nachwächst (Bauer, Informationen zur politischen Bildung 287:16–20, 2008; Grober, Die Entdeckung der Nachhaltigkeit. Kulturgeschichte eines Begriffs, Kunstmann, München, 2013). Neue Aktualität erhielt die Idee seit den 1960er Jahren als deutlich wurde, dass die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen durch den Menschen zu erheblichen ökologischen unintendierten Nebenfolgen führte, die auch für das Leben des Menschen bedrohliche Ausmaße annahm (Carson, Silent Spring, Mifflin, Boston, 1962; Meadows et al., The limits to growth. A report for the club of Rome’s project on the predicament of mankind, Universe Books, New York, 1972). Im Jahre 1987 wurde der Begriff der Nachhaltigen Entwicklung von der ‚World Commission on Environment and Development‘ im Bericht ‚Our Common Future‘ (nach der damaligen Vorsitzenden auch Brundlandt-Bericht genannt) definiert als „development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs“.