Die Forschungsfrage, wer an Bürger:innenbeteiligungsverfahren, beteiligt werden sollte, wird in den Kapiteln 6 und 7 beantwortet. Die Antwort besteht aus zwei Teilen und Kapitel 6 widmet sich der Inklusion der primären Gruppe. Dabei wird von dem zuvor herausgearbeiteten Ziel der Verfahren, die demokratischer Responsivität zu verbessern, ausgegangen. Es wird argumentiert, dass die primär zu inkludierende Gruppe all diejenigen umfasst, welche ein Recht auf demokratische Responsivität haben. Für diese Gruppe gelten die gleichen Inklusionskriterien erster Ebene wie für den Demos der einschlägigen Forschungsliteratur. Doch die Kompetenzvoraussetzungen zweiter Ebene können im Kontext unverbindliche Bürger:innenbeteiligungsverfahren niedriger als im Kontext verbindlicher Entscheidungsverfahren sein.

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Die Inklusion der primären Gruppe

  • Jonathan Seim

摘要

Die Forschungsfrage, wer an Bürger:innenbeteiligungsverfahren, beteiligt werden sollte, wird in den Kapiteln 6 und 7 beantwortet. Die Antwort besteht aus zwei Teilen und Kapitel 6 widmet sich der Inklusion der primären Gruppe. Dabei wird von dem zuvor herausgearbeiteten Ziel der Verfahren, die demokratischer Responsivität zu verbessern, ausgegangen. Es wird argumentiert, dass die primär zu inkludierende Gruppe all diejenigen umfasst, welche ein Recht auf demokratische Responsivität haben. Für diese Gruppe gelten die gleichen Inklusionskriterien erster Ebene wie für den Demos der einschlägigen Forschungsliteratur. Doch die Kompetenzvoraussetzungen zweiter Ebene können im Kontext unverbindliche Bürger:innenbeteiligungsverfahren niedriger als im Kontext verbindlicher Entscheidungsverfahren sein.