Wissen ist nicht gleich Wissen! Eine konventionstheoretische Reflexion zur Pluralität von Wissen, Werten und Gemeinwohlverständnissen
摘要
In der heutigen Ära, in der Daten ‚überall‘ sind bzw. (fast) alles zu Daten gemacht werden kann, stellt sich die zentrale Frage: Wie steht es um das Wissen? Die rasante Entwicklung der Informationsgesellschaft, Netzwerkgesellschaft und Wissensgesellschaft hat zu einem exponentiellen Anstieg der Datenmenge geführt. Daten, als rohe, unverarbeitete Fakten, bilden die Grundlage, aus der Information – Daten mit Kontext und Bedeutung – und schließlich Wissen – verstandene und angewandte Information – entstehen. Diese Evolution spiegelt nicht nur technologische Fortschritte wider, sondern auch einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie Gesellschaften Informationen generieren, verteilen und nutzen. Doch während Daten allgegenwärtig sind, bleibt die Transformation dieser Daten in nützliches Wissen eine herausfordernde Aufgabe, die kritische Reflexion und Kompetenz(en) erfordert. Dieser Beitrag nimmt eine konventionentheoretische Perspektive ein, um den Übergang von Daten über Information zu Wissen zu navigieren, und beleuchtet die Bedeutung dieser Prozesse für unsere heutige und zukünftige Gesellschaften.