Resümee: Zu Bezügen von Philosophie und Sozialwissenschaften hinsichtlich der Regelung von Landschaftskonflikten – ein Beitrag zur humanistischen Geographie
摘要
Gefühle haben bei der Erzeugung wie zur Hinwendung von Landschaft eine herausgehobene Bedeutung, wie insbesondere in den Abschn. 2.1, 3.1 und 3.3 und auch in Bezug auf die Entstehung, den Verlauf und den Umgang mit (landschaftsbezogenen) Konflikten (etwa in Bezug auf sittliche Lösung oder rechtsgestützte Regelung oder gescheiterte Regelung) deutlich wurde. In der wissenschaftlichen Befassung mit Landschaft erlangte die Befassung mit dem Thema Gefühl indes nicht die Präsenz, die dem Thema angemessen wäre (siehe insbesondere Abschn. 3.2). Gerade vor dem Hintergrund von Landschaftskonflikten wird die Bedeutung des Gefühls bei der Erzeugung von a-modalen Bezügen (also heimatlichen Bindungen), aber auch einem b-modalen Zugriff (in Form ästhetischer Konstruktion von Landschaft), aber auch in der c-modalen Befassung (die letztlich in einem Interesse fußt, das nicht allein auf kognitiven Grundlagen beruht) deutlich.