Von der Fichteschen Gefühlstheorie zur Gefühlslandschaft
摘要
Bei Fichte gibt es keine Philosophie der Natur als eigenständige Teildisziplin der Wissenschaftslehre und schon gar nicht gibt es bei ihm eine Philosophie der Landschaft. Aus seiner Korrespondenz mit Schelling lässt sich jedoch deutlich entnehmen, dass er ähnlich wie die umgesetzten Rechts-, Sitten- und Religionslehren auch eine Naturlehre als materiale Teildisziplin der Wissenschaftslehre verfassen wollte: „Es ist daher in Absicht der NaturPhilosophie immer mein Vorsatz gewesen, und ist es noch, sie irgendeinmal selbst zu bearbeiten“. Wenn Fichte sich auf den Begriff der Natur bezieht, dann geschieht dies meist in einem „Spannungsverhältnis von Vernunft, Kultur und Naturwildheit“, wobei es darum geht, die Natur als Sphäre der Entfaltungen des Subjekts zu bestimmen und sie als das Widervernünftige der Vernunft anzugleichen.