Die Entwicklung hin zu weltweiten Wertschöpfungsnetzwerken als Resultat abnehmender Wertschöpfungstiefen und der Globalisierung geht für produzierende Unternehmen mit zahlreichen Herausforderungen in Bezug auf die Sicherstellung und Verbesserung der Qualität ihrer Leistungen einher. Da ein Großteil der Komponenten oftmals nicht im eigenen Unternehmen hergestellt wird, sind es vielmehr die Lieferanten und deren Entscheidungen, die über die Qualität des eigenen Endprodukts mitbestimmen. Folglich sind Unternehmen mehr denn je auf die Qualitätsfähigkeit ihrer Lieferantenbasis angewiesen. An dieser Stelle wird der Einsatz neuer, digitaler Technologien unabdingbar. Als ein vielversprechendes Konzept, welchem diesbezüglich großes Potenzial zugeschrieben wird, gelten Digitale Zwillinge. Ziel des Beitrags ist es daher, anhand einer systematischen Literaturanalyse zu beurteilen, inwiefern die Nutzung Digitaler Zwillinge in vernetzten Wertschöpfungssystemen eine Steigerung der Supply Chain Quality, der Produkt- und Prozessqualität im Wertschöpfungsnetzwerk, ermöglicht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Digitale Zwillinge die Supply Chain Quality in verschiedenster Weise positiv beeinflussen können. Insbesondere im Bereich des Qualitätsmanagements bestehen jedoch noch Defizite in Bezug auf den unternehmensübergreifenden Einsatz von Digitalen Zwillingen. Demzufolge gilt es, Digital Twin-Anwendungen aus den Bereichen des Qualitätsmanagements und des Supply Chain Managements im Rahmen zukünftiger Forschungsaktivitäten auf unternehmensübergreifender Ebene weiter zu verknüpfen sowie deren Reifegrad zu erhöhen.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Digital Twin-Anwendungen in vernetzten Wertschöpfungssystemen – Potenziale und Grenzen zur Steigerung der Supply Chain Quality

  • Maurice Meyer,
  • Roland Jochem

摘要

Die Entwicklung hin zu weltweiten Wertschöpfungsnetzwerken als Resultat abnehmender Wertschöpfungstiefen und der Globalisierung geht für produzierende Unternehmen mit zahlreichen Herausforderungen in Bezug auf die Sicherstellung und Verbesserung der Qualität ihrer Leistungen einher. Da ein Großteil der Komponenten oftmals nicht im eigenen Unternehmen hergestellt wird, sind es vielmehr die Lieferanten und deren Entscheidungen, die über die Qualität des eigenen Endprodukts mitbestimmen. Folglich sind Unternehmen mehr denn je auf die Qualitätsfähigkeit ihrer Lieferantenbasis angewiesen. An dieser Stelle wird der Einsatz neuer, digitaler Technologien unabdingbar. Als ein vielversprechendes Konzept, welchem diesbezüglich großes Potenzial zugeschrieben wird, gelten Digitale Zwillinge. Ziel des Beitrags ist es daher, anhand einer systematischen Literaturanalyse zu beurteilen, inwiefern die Nutzung Digitaler Zwillinge in vernetzten Wertschöpfungssystemen eine Steigerung der Supply Chain Quality, der Produkt- und Prozessqualität im Wertschöpfungsnetzwerk, ermöglicht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Digitale Zwillinge die Supply Chain Quality in verschiedenster Weise positiv beeinflussen können. Insbesondere im Bereich des Qualitätsmanagements bestehen jedoch noch Defizite in Bezug auf den unternehmensübergreifenden Einsatz von Digitalen Zwillingen. Demzufolge gilt es, Digital Twin-Anwendungen aus den Bereichen des Qualitätsmanagements und des Supply Chain Managements im Rahmen zukünftiger Forschungsaktivitäten auf unternehmensübergreifender Ebene weiter zu verknüpfen sowie deren Reifegrad zu erhöhen.