In einem berühmten Gespräch, das Heidegger und der japanische Forscher Tezuka führten, sagte Heidegger, dass er nicht mehr das Wort „Sprache“ gebrauchen, sondern stattdessen auf das Wort „Sage“ zurückgreifen wolle (US, S. 145). Damit meint Heidegger, dass das Wort „Sprache“ in der Tradition der westlichen Metaphysik schon so missbraucht worden sei wie das Wort „Sein“. Die unter Einfluss der Tradition der Metaphysik stehenden Menschen betrachten „Sprache“ nur als menschliches Mittel und Medium für Austausch und Ausdruck. Heidegger glaubt, dass er mit einem unmetaphysischen Wort die Sprache, die er denkt, nennen kann und muss. Dieses Wort ist „Sage“.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Sagen des unsagbaren Geheimnisses: Grundriss des Sprachdenkens beim späten Heidegger

  • Sun Zhouxing

摘要

In einem berühmten Gespräch, das Heidegger und der japanische Forscher Tezuka führten, sagte Heidegger, dass er nicht mehr das Wort „Sprache“ gebrauchen, sondern stattdessen auf das Wort „Sage“ zurückgreifen wolle (US, S. 145). Damit meint Heidegger, dass das Wort „Sprache“ in der Tradition der westlichen Metaphysik schon so missbraucht worden sei wie das Wort „Sein“. Die unter Einfluss der Tradition der Metaphysik stehenden Menschen betrachten „Sprache“ nur als menschliches Mittel und Medium für Austausch und Ausdruck. Heidegger glaubt, dass er mit einem unmetaphysischen Wort die Sprache, die er denkt, nennen kann und muss. Dieses Wort ist „Sage“.