Einleitung
摘要
Während der Oppositionsparteiführer Paschinjan in Armenien im Jahr 2018 durch eine Samtene Revolution zum Regierungschef gewählt wurde, wurde zur gleichen Zeit der amtierende Staatschef Aserbaidschans, Ilham Aliyev, für seine vierte Amtszeit wiedergewählt. Dieses Ereignis an sich verdeutlicht die Ambivalenz der Region Südkaukasus. Der politische Kontrast wird besonders deutlich, da die Transformationsprozesse in dieser Region unterschiedliche Wege eingeschlagen haben und daher einer spezifischen Untersuchung bedürfen, obwohl die Ausgangsbedingungen für alle südkaukasischen Länder nahezu gleich waren (Zerfall der Sowjetunion).