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(Un-)Sichtbarkeit von Race und Queerness in der diskriminierungsfreien Zukunftsutopie Star Treks

  • Roman Lietz,
  • Natascha Strobl

摘要

Dieser Beitrag befasst sich mit der fehlenden Existenz der Diskriminierungskategorien Race und Queerness in Star Trek. Das Fehlen dieser sozial konstruierten Kategorien in der Star Trek-Zukunft der Menschheit ist der utopischen Vision des Star Trek-Schöpfers Gene Roddenberry zuzuschreiben. Während die soziale Kategorie Race (neben Gender) auch im Zusammenhang mit Star Trek bereits früher immer wieder thematisiert wurde, ist die Beschäftigung mit Queerness in der Star Trek-Zukunft noch eher eine Leerstelle. Das Fehlen der diskriminatorischen Kategorien Race und Queerness lässt sich sowohl mit überholten Normativitätserwartungen (white normativity) als auch mit (Color-)Blindness verknüpfen und reflektiert den Umgang mit Heteronormativität, Nicht-Binarität und trans* Identität. Darüber hinaus untersucht dieser Artikel anhand von Besatzungsmitgliedern des Raumschiffs Discovery, wie People of Color und queere Personen von Star Trek-Fans in der kollaborativen Online-Enzyklopädie Memory Alpha hinsichtlich der in der Zukunft verschwundenen, aber 2024 noch im Diskurs relevanten Diskriminierungskriterien dargestellt werden.