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„Set phasers to fun.“

  • Jannik Müller

摘要

Der vorliegende Beitrag diskutiert die oft marginalisierte Stellung der Animation als triviale Kinderunterhaltung am Beispiel der animierten Star Trek-Serien. The Animated Series wurde wegen ihrer eingeschränkten visuellen Ästhetik, aber auch aufgrund der ontologischen Differenz zum mit Schauspieler:innen realisierten Serienkosmos weitgehend ignoriert. Dabei nutzte bereits sie die gestalterischen Freiheiten der Animation, um das im Live-Action-Format nicht Umsetzbare darzustellen. Am Beispiel der neuen animierten Serien Lower Decks und Prodigy lässt sich erkennen, dass diese Marginalisierung im Laufe der Jahrzehnte in Teilen aufgearbeitet wurde. Ebenso wie die TAS schöpfen sie die kreativen Möglichkeiten der Animation aus, um etwa die von gealterten oder verstorbenen Darsteller:innen verkörperten Figuren in bekannter Form auftreten zu lassen. Die Diversifizierung und Aufwertung der Animation lässt sich daran erkennen, dass sich die Zeichentrickserie LD selbstironisch an ein erwachsenes Publikum richtet, während die 3D-computeranimierte Serie PRO primär ein jüngeres Publikum adressiert. Trotz dieser Aufwertung ist das Ungleichgewicht zwischen Animation- und Live-Action-Serien jedoch weiterhin nicht aufgehoben.