„E“ – wie Environment
摘要
Das folgende Kapitel diskutiert das „E“ aus ESG, den Begriff Environment. Kern der Abhandlungen sind Optionen der Vermeidung negativer (Umwelt-)Auswirkungen entlang der Wertschöpfungskette, die sich als sogenannte Negative Externe Effekte systematisieren und quantifizieren lassen. Die Wertschöpfung findet statt in einem logistischen Netzwerk, das einerseits aus nationalen und internationalen Standorten, den Knoten, und andererseits aus den Transportrelationen zwischen denen, den Kanten, besteht. Dieser Struktur folgend diskutiert das Kapitel drei zunächst voneinander unabhängige Ansätze. So kann (a) durch gezielte Verschiebung von Standorten – Lieferanten, Produktions- und Montagewerke, Häfen, Läger und/oder Filialen – das logistische Netz in seiner Struktur nachhaltiger gestaltet werden. Parallel dazu kann (b) jeder Standort per se optimiert werden, was oft als Grüne Intralogistik bezeichnet wird. Unabhängig davon können zudem (c) die Transporte und damit die Relationen zwischen den Knoten nachhaltiger organisiert werden. Die zu diskutierenden Maßnahmen sind sehr heterogen und betreffen nicht nur technische Neuerungen, sondern gleichsam organisatorische wie prozessuale Ansätze.