Klappern gehört zum Handwerk – Das berufliche Umfeld als Inkubator des Imposter-Phänomens
摘要
Das Berufsumfeld ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie sich berufliche Identität, Zugehörigkeitsgefühle, die Arbeitszufriedenheit, das Wohlbefinden und die Leistung eines Individuums bedingen und entwickeln. Auch kann der Beruf zur Sinnhaftigkeit im Alltag beitragen und somit eine wichtige Rolle bei der Selbstverwirklichung spielen. Bestimmte Bedingungen und organisationale Rahmenbedingungen des Berufsumfeldes können allerdings auch die Grundlage für schädliche „Bewältigungsstrategien“ liefern und bspw. Stressempfinden und Burnout fördern. So ist auch das Imposter-Phänomen weitverbreitet und häufig auf intensive Wettbewerbssituationen oder hohen Leistungsdruck im beruflichen Umfeld zurückzuführen. Exemplarisch sollen daher in diesem Beitrag die Besonderheiten des wissenschaftlichen und medizinischen Berufsumfeldes skizziert werden, die professionsbezogene Erklärungsansätze für die Ausprägung des Imposter-Phänomens liefern können.