错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Auswertung

  • Kurt Bangert

摘要

Diese Auswertung beleuchtet noch einmal das sozioökonomische Umfeld von Walter Rauschenbusch und Martin Rade sowie den liberaltheologischen Hintergrund der beiden Sozialpropagandisten. Rauschenbusch war der prominenteste Vertreter des „sozialen Evangeliums“, Rade einer der führenden Köpfe des „Evangelisch-Sozialen Kongresses“. Beide Theologieprofessoren machten sich einen Namen als Publizisten, Rauschenbusch als Autor einiger wichtiger Bücher, Rade insbesondere als Herausgeber der „Christlichen Welt“, der er 45 Jahre lang als ihr Schriftleiter vorstand. Von zentraler Bedeutung für die Studie insgesamt erwies sich die Diskussion um das jesuanische Evangelium und das damit verbundene „Gottesreich“, das aus Sicht Rauschenbuschs sowohl individualistisch wie auch sozial zu verstehen sei und darum auch als gesellschaftliche und politische Aufgabe anzusehen war, während Rade das Reich Gottes eher als Innerlichkeit verstand. Das Gottesreich erwies sich als wichtiger Differenzpunkt zwischen Rauschenbusch und Rade. Insgesamt wird festgestellt, dass der soziale Gedanke heute immer noch so aktuell ist wie er damals z.Zt. von Rauschenbusch und Rade drängend war. Schließlich wird noch die Frage nach der Bedeutung der beiden Theologen für ihre damalige Zeit und für die heutige Zeit gestellt sowie die Frage, inwieweit beide Protagonisten mit ihren Erwartungen gescheitert sind. So oder so können beide auch heute noch als wichtige Impulsgeber für eine gerechtere Welt ernst genommen werden.