Konfliktlösung im ESG-getriebenen M&A-Prozess
摘要
Der Beitrag „Konfliktlösung im ESG-getriebenen M&A-Prozess“ beschäftigt sich mit Konflikten in ESG-motivierten M&A-Transaktionen. Diese Konflikte können auf verschiedenen Ebenen auftreten: innerbetrieblich, zwischen den Vertragsparteien oder mit externen Dritten. Der Beitrag stellt verschiedene Konfliktarten und Konfliktlösungsmethoden vor und vergleicht diese miteinander. Im Kern des Beitrages geht es um die Mediation als der flexibelsten und kostengünstigsten Konfliktlösungsmethode. Die Mediation ist in ESG-getriebenen M&A-Transaktionen besonders vorteilhaft, weil auch weiche, nicht in Zahlen exakt messbare Faktoren mitverhandelt werden können (z. B. Erwartungen, die an die Erfüllung von Nachhaltigkeitskriterien geknüpft werden). Mediation schafft für die Verrechnung von materiellen und immateriellen Gütern einen guten Rahmen, weil mit einer eigenen „Währung“ gehandelt werden kann: Die Parteien können hier eigene Fairness-Kriterien und -Maßstäbe entwickeln. Mediation bedeutet integratives Verhandeln nach den sog. Harvard-Prinzipien. Sie erweitert den Lösungsraum, in dem sie nach dem „warum“ hinter den Positionen fragt. So entstehen neue Optionen, die beiden Parteien Vorteile bringen.