Methoden und Instrumente des klassischen Projektcontrollings
摘要
Für das Controlling klassischer Projektaktivitäten stehen eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden und Instrumente zur Verfügung. Dabei kann in Methoden für die Auswahl und Bewertung von Projekten sowie spezifische Instrumente zur Steuerung von Einzelprojekten unterschieden werden. Für die strategische Priorisierung und Auswahl von Projekten eignen sich sind inbesondere Nutzwertanalysen und Portfolio-Konzepte sowie Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Nach der Entscheidung für den Start eines Projektes sind verschiedene Werkzeuge einsetzbar, um die Aktivitäten von der Projektdefinition bis zum Abschluss des Projektes zu steuern. Während der Projektplanung und -durchführung ermöglichen es Frühwarnsysteme, präventiv auf bevorstehende Veränderungen im Projektablauf zu reagieren. Zur Überwachung des Projektfortschritts können Meilenstein- und Kosten-Trendanalysen sowie Konzepte zur Ermittlung des projektspezifischen Fertigstellungsgrades genutzt werden. Zudem lässt sich der Leistungsfortschritt in Projekten mithilfe der Earned-Value-Methode detailliert analysieren. Für die Projektberichterstattung kommen Statusreports und Dashboards in Frage, die adressatenorientiert aufbereitet und mit aussagekräftigen Kommentierungen sowie Empfehlungen versehen werden sollten. Darüber hinaus kann das Konzept der Balanced Scorecard herangezogen werden, um eine ganzheitliche Abbildung und Steuerung der Projektziele zu erreichen. Mit einer Projekt Scorecard können die projektspezifischen Ziele, Kennzahlen und Maßnahmen strukturiert dargestellt und nachgehalten werden. Für das Projektcontrolling sind überdies die Instrumente des Risikomanagements von zentraler Bedeutung, da Projektrisiken den Projekterfolg gefährden und deshalb systematisch analysiert und gesteuert werden müssen. In diesem Zusammenhang spielen insbesondere Risikoinventare und Risk Maps eine wesentliche Rolle.