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Steuerplanerische Grundüberlegungen der Immobilieninvestition

  • Benedikt Aigner

摘要

Der Begriff der Immobilie ist weder legaldefiniert noch wohnt ihm eine steuerspezifische Bedeutung inne. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Immobilienbegriff weit gefasst. So kann unter „Immobilie“ eine Eigentumswohnung, ein Mehrfamilienhaus, ein Bürogebäude oder Industriebau, jegliches bebaute und unbebaute Grundstücke verstanden werden. In Ableitung aus dem Lateinischen immobilis ist stets Unbewegliches gemeint. In diesem Buch orientiert sich der Immobilienbegriff grundsätzlich am allgemeinen Sprachgebrauch und darf dabei weiter reduziert werden, auf zu Wohnzwecken genutzte und vermietete Immobilien. Somit umfasst der Immobilienbegriff im vorgenannten Sinne Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser, die allesamt zu Wohnzwecken vermietet werden. Gemein ist ihnen daher, dass sie fortwährend Erträge erzielen und folglich neben einem bloßen Substanzwert stets durch einen Ertragswert abgebildet werden können (ausführlich in Abschn. 2.3.2). Die Anlage in vermietete Wohnimmobilien zählt mit jährlich durchschnittlich knapp 25 Mrd. Euro zu den beliebtesten Assetklassen, sowohl für private als auch institutionelle Anleger und das nach wie vor, trotz enormer zinsbedingter Rückgänge der Transaktionsvolumina in den Jahren 2022 und 2023 (Abb. 2.1).