Isomorphie durch Innovation
摘要
Der Beitrag adressiert die Frage, welche theoretischen Zugänge journalistische Innovationen erklären. Dabei wird der Ansatz der Isomorphie als institutionentheoretischer Zugang vorgestellt, der eine Berücksichtigung der Mikroebene von Akteur:innen zur Erklärung von Innovationsprozessen innerhalb eines institutionellen Feldes zulässt. Dabei führen Mechanismen der Imitation und Professionalisierung zu kollektiven Innovationstendenzen. Das heißt, wenn sich Nachrichtenorganisationen wandeln, gleichen sie sich aneinander an. Isomorphie kann jedoch umgekehrt werden, wenn Unsicherheit abnimmt und geringerer normativer Druck einen größeren Entscheidungsspielraum für organisationale Akteur:innen zulässt und damit zu Divergenz führt.