Migration und Stadt – auch eine Frage der Infrastruktur
摘要
Migration in der Stadt wird oft zunächst im öffentlichen Raum und in Form von Infrastruktur wahrnehmbar: Kleine ausländische Lebensmittelläden, Cafés oder Herren-Friseursalons, Hinterhofmoscheen oder große Familien- oder Kulturfeste in Parks. Nicht selten führt dieses räumlich sichtbar werdende Leben der Zugezogenen und dessen Materialisierungen zu Konflikten zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen – in den Gebäuden oder durch öffentliche Nutzungen im Straßenbild. Besonders erwähnenswert sind hier religiöse Einrichtungen. In den meisten deutschen Städten wird das Stadtbild durch christliche Kirchen geprägt; versuchen Mitglieder anderer Religionsgruppen bauliche Repräsentanz im öffentlichen Raum zu erlangen, so endet dies meistens erfolglos oder es kommt zu Konfrontationen.