Collins und Bilge (2020): Intersectionality
摘要
Der Beitrag beleuchtet das Werk der amerikanischen Soziologin Patricia Hill Collins und legt den Schwerpunkt auf ihre Überlegungen zu Intersektionalität. Damit ist die Beobachtung gemeint, dass verschiedene soziale und politische Merkmale einer Person (wie beispielsweise Geschlecht oder soziale Klasse) zu Formen von Diskriminierung oder Privilegierung führen und sich aufschichten können. Zusätzlich führen diese Merkmalskombinationen zu sehr spezifischen Erfahrungs- und Lebenswelten. Nach einer Kurzbiografie der Autorin werden die Entstehungsgeschichte sowie der gesellschaftliche Kontext des Werkes skizziert. Dabei werden zentrale Konzepte vorgestellt (bspw. Matrix of Domination und die Demokratisierung von Wissensproduktion) und insbesondere auf die Verzahnung von kritischer Analyse und gesellschaftlich orientiertem, aktivistischem Handeln eingegangen. Nach der kurzen Einführung der Kernkonzepte und Prämissen wird der Inhalt des Werkes zusammengefasst, die kritische Rezeption und Wirkungsgeschichte wiedergegeben und Potenziale für die strategische Kommunikationsforschung aufgezeigt.