Sind Städte von Männern* für Männer*?
摘要
Um die strukturellen Ungleichheiten in unserer städtischen Umgebung zu verstehen, ist es essentiell, die männlich dominierte Geschichte der Stadtentwicklung zu beleuchten. In diesem Kapitel werden entscheidende soziale, architektonische und historische Faktoren dargelegt, die zeigen, wie Städte primär durch und für Männer* geformt wurden. Es wird aufgezeigt, dass diese Entwicklung eine Umgebung schuf, die andere Gruppen systematisch marginalisiert. Besonders betont die Autorin die in der Charta von Athen verankerte Funktionstrennung und das Paradigma der autogerechten Stadt, die in der Nachkriegszeit männliche Lebensrealitäten in der Stadtstruktur verankerte. Dieses Kapitel untersucht die tief verwurzelten Gender-Bias in der Planung unserer Städte als Ergebnis historischer Machtverhältnisse und fordert eine Neuausrichtung hin zu einer inklusiven Stadtgestaltung.