Für die Förderung eines Ökonomieverständnisses hat sich das Modelldenken als zentrale Kategorie der Wirtschaftsdidaktik etabliert. Friebel-Piechotta (2021, S. 32) argumentiert, dass „das Denken in ökonomischen Modellen und damit verbunden auch zentrale ökonomische Modelle als allgemeinbildungsrelevant legitimiert werden“ kann, da die ökonomische Bildung selbst „über die fachspezifischen Denk- und Erkenntnisweisen der Wirtschaftswissenschaften, zu denen das Modelldenken gehört, zu definieren“ (ebd.) sei. Auch in der kaufmännischen Berufsbildung ist das Lernen an Unternehmens- und Wirtschaftsmodellen etabliert, und zwar sowohl methodisch-didaktisch, hierzu sind vor allem die vielfältigen Unternehmensmodellsimulationen zu nennen, als auch curricular-didaktisch in Gestalt der Orientierung an einer modellhaften Theorie und Praxis der Prozessunternehmung.

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Das Konzept der Grundvorstellungen in der Wirtschaftsdidaktik

  • Tim Neu,
  • Tobias Schlömer

摘要

Für die Förderung eines Ökonomieverständnisses hat sich das Modelldenken als zentrale Kategorie der Wirtschaftsdidaktik etabliert. Friebel-Piechotta (2021, S. 32) argumentiert, dass „das Denken in ökonomischen Modellen und damit verbunden auch zentrale ökonomische Modelle als allgemeinbildungsrelevant legitimiert werden“ kann, da die ökonomische Bildung selbst „über die fachspezifischen Denk- und Erkenntnisweisen der Wirtschaftswissenschaften, zu denen das Modelldenken gehört, zu definieren“ (ebd.) sei. Auch in der kaufmännischen Berufsbildung ist das Lernen an Unternehmens- und Wirtschaftsmodellen etabliert, und zwar sowohl methodisch-didaktisch, hierzu sind vor allem die vielfältigen Unternehmensmodellsimulationen zu nennen, als auch curricular-didaktisch in Gestalt der Orientierung an einer modellhaften Theorie und Praxis der Prozessunternehmung.