Seit der Covid-19-Pandemie wird den Lehrenden immer wieder empfohlen, das Beste aus den zwei Welten „Online-“ und „Präsenz“-Lehre in die eigene Lehre zu integrieren. Aber woran erkennen Lehrende, an welcher Stelle sich eher analoge, digitale, asynchrone oder synchrone Lehrelemente anbieten? Ziel des Projekts „NewNormal – Kompetenz- und Bedarfsoptimierte Lehrstrategie“ war es, hierfür kriterienbasierte Empfehlungen zu entwickeln. Grundgedanke des Projekts war es, den Digitalisierungsgrad der Lehrvermittlung an den Bedürfnissen der Studierenden, den zu erwerbenden Kompetenzen und dem Studienverlauf anzupassen. Bei den Bedürfnissen werden die drei Grundbedürfnisse soziale Eingebundenheit, Kompetenzerleben und Autonomie nach Ryan und Deci (2000) verwendet. Es wird vermutet, dass diese je nach Phase im Studium unterschiedlich wichtig sind. Erprobt und evaluiert wurden diese Annahmen im Grundlagenstudium des Bachelorstudiengangs Maschinenwesen an der TUM. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass sowohl die Studierenden als auch die Lehrenden mit der Wahl der Lehrformate zufrieden sind und das Gefühl haben, dass die gewählten Formate gut geeignet für die Vermittlung der jeweilig angestrebten Kompetenzen sind. Darüber hinaus liefern sie Hinweise dafür, dass die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Studierenden ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit und Motivation der Studierenden ist.

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Kompetenz- und Bedarfsoptimierte Lehrstrategie

  • Alexandra Strasser,
  • Rudolf Motzet,
  • Karsten Stahl

摘要

Seit der Covid-19-Pandemie wird den Lehrenden immer wieder empfohlen, das Beste aus den zwei Welten „Online-“ und „Präsenz“-Lehre in die eigene Lehre zu integrieren. Aber woran erkennen Lehrende, an welcher Stelle sich eher analoge, digitale, asynchrone oder synchrone Lehrelemente anbieten? Ziel des Projekts „NewNormal – Kompetenz- und Bedarfsoptimierte Lehrstrategie“ war es, hierfür kriterienbasierte Empfehlungen zu entwickeln. Grundgedanke des Projekts war es, den Digitalisierungsgrad der Lehrvermittlung an den Bedürfnissen der Studierenden, den zu erwerbenden Kompetenzen und dem Studienverlauf anzupassen. Bei den Bedürfnissen werden die drei Grundbedürfnisse soziale Eingebundenheit, Kompetenzerleben und Autonomie nach Ryan und Deci (2000) verwendet. Es wird vermutet, dass diese je nach Phase im Studium unterschiedlich wichtig sind. Erprobt und evaluiert wurden diese Annahmen im Grundlagenstudium des Bachelorstudiengangs Maschinenwesen an der TUM. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass sowohl die Studierenden als auch die Lehrenden mit der Wahl der Lehrformate zufrieden sind und das Gefühl haben, dass die gewählten Formate gut geeignet für die Vermittlung der jeweilig angestrebten Kompetenzen sind. Darüber hinaus liefern sie Hinweise dafür, dass die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Studierenden ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit und Motivation der Studierenden ist.