错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Moralische Schärfe gefährdet den fachdidaktischen Diskurs. Ein Problem mit Zukunftsbedeutung

  • Christian Fischer,
  • Sibylle Reinhardt

摘要

Gesellschaftliche Konflikte um Heterogenität und Identität nehmen in unserer Gesellschaft aktuell zu. Aufgabe der Politikdidaktik ist es, sich mit diesen analytisch-abwägend auseinanderzusetzen, verschiedene normative Positionen zu diskutieren und sie mit Blick auf politisches Lehren und Lernen zu verarbeiten. Die Politikdidaktik als Profession ist grundlegend darauf angewiesen, dass ihre Akteur*innen bereit sind, ihre unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen in den gemeinsamen Diskurs einzubringen und sie zu verhandeln. Der plurale Austausch innerhalb der Politikdidaktik stellt sicher, dass ihre Ergebnisse auch zu einer pluralen demokratischen Gesellschaft passen. Positionen und Urteile, die zum Teil moralisch sehr scharf vorgebracht werden, gefährden hingegen diesen Austausch und damit den fachdidaktischen Diskurs. Der Beitrag erläutert die angesprochene Gefahr anhand der von Christina Brüning und Ruth Hunstock publizierten Kritik an einem politisch-historischen Unterrichtsbeispiel von Johannes Jöhnck zum Thema „Rassismus“.