Im Zerspanprozess, sowohl mit definierter als auch mit undefinierter Schneide, wird die eingeleitete kinetische Energie weitestgehend in Wärme umgewandelt. Die entstehende Wärme wird durch Wärmeleitung, Konvektion und Strahlung über Werkzeug, Werkstück, Kühlschmierstoff sowie Span aus dem Zerspanbereich in die Maschinenstruktur und Umgebung abgeführt. Die daraus resultierenden Änderungen des Temperaturfeldes in der Zerspanzone haben einen wesentlichen Einfluss auf die Werkzeugstandzeit und die erreichbare Werkstückqualität hinsichtlich der Randzoneneigenschaften. Bisher wurde zumeist von den Prozessparametern direkt auf die Prozesszielgrößen, wie Verschleiß, Standzeit oder Oberflächeneigenschaften geschlossen, ohne die dafür verantwortlichen physikalischen Zustandsgrößen zu kennen.

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Prozessmodellierung des Fräs- und Schleifprozesses

  • Marc Bredthauer,
  • Hui Liu,
  • Patrick Mattfeld,
  • Thomas Bergs,
  • Sebastian Barth,
  • Markus Meurer,
  • Christian Wrobel,
  • Thorsten Augspurger

摘要

Im Zerspanprozess, sowohl mit definierter als auch mit undefinierter Schneide, wird die eingeleitete kinetische Energie weitestgehend in Wärme umgewandelt. Die entstehende Wärme wird durch Wärmeleitung, Konvektion und Strahlung über Werkzeug, Werkstück, Kühlschmierstoff sowie Span aus dem Zerspanbereich in die Maschinenstruktur und Umgebung abgeführt. Die daraus resultierenden Änderungen des Temperaturfeldes in der Zerspanzone haben einen wesentlichen Einfluss auf die Werkzeugstandzeit und die erreichbare Werkstückqualität hinsichtlich der Randzoneneigenschaften. Bisher wurde zumeist von den Prozessparametern direkt auf die Prozesszielgrößen, wie Verschleiß, Standzeit oder Oberflächeneigenschaften geschlossen, ohne die dafür verantwortlichen physikalischen Zustandsgrößen zu kennen.