Der digitale Workflow in der Kieferorthopädie steigert die Effizienz, erhöht die Geschwindigkeit, verbessert die Qualität und erlaubt es den Ärzten, sich mit mehr Zeit der individuellen Betreuung der Patienten zu widmen. Dies ist möglich, weil geeignete Algorithmen große Datenmengen in kürzester Zeit verarbeiten und das Behandlungsteam von Routineaufgaben freistellen. Dabei werden auch menschliche Fehler reduziert. Die Diagnostik ist vorwiegend bildgebend, wobei auch im Einzelfall Modelle gedruckt werden können. Auf plastische Abdruckmassen und auf die Herstellung, Verwaltung und Lagerung von Gipsmodellen wird aber verzichtet. Die Diagnostik wird verbessert, indem alle einzelnen digitalen Datensätze mit geeigneter Software miteinander kombiniert ausgewertet werden können, zudem können einzelne Behandlungsschritte und das Ziel der Therapie simuliert werden. Zudem werden die Behandlungsgeräte, die in den Mund eingesetzt werden sollen, weitgehend und zunehmend im CAD-CAM-Verfahren hergestellt. Methoden der „Künstlichen Intelligenz“ werden in Diagnostik, Technologie und Evaluation weitgehend eingesetzt, über allem steht aber – unersetzbar – die fachärztliche Erfahrung.

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Digitaler Workflow in der Kieferorthopädie

  • Ralf Johannes Radlanski

摘要

Der digitale Workflow in der Kieferorthopädie steigert die Effizienz, erhöht die Geschwindigkeit, verbessert die Qualität und erlaubt es den Ärzten, sich mit mehr Zeit der individuellen Betreuung der Patienten zu widmen. Dies ist möglich, weil geeignete Algorithmen große Datenmengen in kürzester Zeit verarbeiten und das Behandlungsteam von Routineaufgaben freistellen. Dabei werden auch menschliche Fehler reduziert. Die Diagnostik ist vorwiegend bildgebend, wobei auch im Einzelfall Modelle gedruckt werden können. Auf plastische Abdruckmassen und auf die Herstellung, Verwaltung und Lagerung von Gipsmodellen wird aber verzichtet. Die Diagnostik wird verbessert, indem alle einzelnen digitalen Datensätze mit geeigneter Software miteinander kombiniert ausgewertet werden können, zudem können einzelne Behandlungsschritte und das Ziel der Therapie simuliert werden. Zudem werden die Behandlungsgeräte, die in den Mund eingesetzt werden sollen, weitgehend und zunehmend im CAD-CAM-Verfahren hergestellt. Methoden der „Künstlichen Intelligenz“ werden in Diagnostik, Technologie und Evaluation weitgehend eingesetzt, über allem steht aber – unersetzbar – die fachärztliche Erfahrung.