Antisemitismus und der „gojische Fleck“. Intersektionale Leerstellen – strukturelle Verwobenheit – Gojnormativität
摘要
Nanina Marika Sturm befasst sich in einer kritischen Einordnung mit Gojnormativität und macht deutlich, warum Antisemitismus eine Leerstelle in intersektionalen Konzepten darstellt und wie diese um die Dimension des Antisemitismus erweitert werden müssen. So können unterschiedliche Erscheinungsformen des Antisemitismus zum einen jeweils miteinander verwoben sein, und zum anderen zusätzlich mit weiteren Ausprägungen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit verschränkt sein. Die Berücksichtigung dieser Perspektive ist unerlässlich, für eine differenzierte ethisch-politische Bildung.