Algorithmisches Denken ist eine wichtige Voraussetzung für das Erlernen des Programmierens. Die abstrakte Natur und das tatsächliche Verständnis von Algorithmen spielen aber oft eine untergeordnete Rolle, wenn das Programmieren mithilfe spezifischer Umgebungen und Programmiersprachen erlernt wird. Anstatt zugrunde liegende Muster zu erkennen, erwerben die Lernenden oft hauptsächlich die Fähigkeit, konkrete Probleme in einer konkreten Programmiersprache zu lösen. Es stellt sich daher die Frage, wie abstrakte Algorithmen losgelöst von einer konkreten Programmiersprache erfahrbar und verständlich gemacht werden können. Robot Karol ist eine in Schulen oft verwendete Lernumgebung, in der ein Roboter durch einen kleinen Befehlssatz programmier- und steuerbar ist. In Anlehnung an bereits existierende 2D-Versionen von Robot Karol sollen bei dem in diesem Beitrag vorgestellten Ansatz die Nutzer:innen in einer mit Virtual Reality (VR) umgesetzten Umgebung verschiedene Aufgaben im Stil des Robot Karol erfüllen. Der von uns gewählte VR-Ansatz beinhaltet im Gegensatz zu existierenden Desktop-Versionen keine syntaktische Komponente. Die Aktionen der Nutzer:innen werden direkt umgesetzt und visualisiert, wodurch die wesentlichen algorithmischen Abläufe greifbarer gemacht werden sollen.

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Algorithmen erleben in Virtual Reality

  • Erik Göbel,
  • Daniela Andres,
  • Kristof Korwisi,
  • Marc Erich Latoschik,
  • Martin Hennecke

摘要

Algorithmisches Denken ist eine wichtige Voraussetzung für das Erlernen des Programmierens. Die abstrakte Natur und das tatsächliche Verständnis von Algorithmen spielen aber oft eine untergeordnete Rolle, wenn das Programmieren mithilfe spezifischer Umgebungen und Programmiersprachen erlernt wird. Anstatt zugrunde liegende Muster zu erkennen, erwerben die Lernenden oft hauptsächlich die Fähigkeit, konkrete Probleme in einer konkreten Programmiersprache zu lösen. Es stellt sich daher die Frage, wie abstrakte Algorithmen losgelöst von einer konkreten Programmiersprache erfahrbar und verständlich gemacht werden können. Robot Karol ist eine in Schulen oft verwendete Lernumgebung, in der ein Roboter durch einen kleinen Befehlssatz programmier- und steuerbar ist. In Anlehnung an bereits existierende 2D-Versionen von Robot Karol sollen bei dem in diesem Beitrag vorgestellten Ansatz die Nutzer:innen in einer mit Virtual Reality (VR) umgesetzten Umgebung verschiedene Aufgaben im Stil des Robot Karol erfüllen. Der von uns gewählte VR-Ansatz beinhaltet im Gegensatz zu existierenden Desktop-Versionen keine syntaktische Komponente. Die Aktionen der Nutzer:innen werden direkt umgesetzt und visualisiert, wodurch die wesentlichen algorithmischen Abläufe greifbarer gemacht werden sollen.