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Partizipation: Ein Mittel gegen den Fachkräftemangel in den FuE-Abteilungen der Unternehmen?

  • Andreas Kladroba

摘要

Der Fachkräftemangel in der Wirtschaft betrifft auch die Forschung und Entwicklung. Als Lösung dafür wird oft die Erschließung neuer Ressourcen, z. B. durch Frauenförderung oder die Anwerbung ausländischer Fachkräfte genannt. Eine Alternative könnte „Partizipation“ in der Forschung sein. Dieser Ansatz ist vor allem aus der universitären Forschung bekannt, kann aber problemlos auf die Wirtschaft übertragen werden. Unternehmen sind bezüglich der fachlichen Qualifikation bisher stark auf MINT-Absolventinnen und -Absolventen fixiert. Dabei spielt es kaum eine Rolle, welche Aufgaben die zukünftigen Mitarbeitenden tatsächlich haben werden und ob diese nicht auch durch andere Fachrichtungen wie der BWL abgedeckt werden könnten. Partizipation bedeutet daher, auf Personal innerhalb des Unternehmens zurückzugreifen, das keinen MINT-Abschluss hat, aber trotzdem wichtige Aufgaben innerhalb des FuE-Prozesses durchführen kann. Dies funktioniert aber nur, wenn das Studium der Nicht-MINT-Fächer in wesentlichen Bereichen verändert wird. Vor allem Kernkompetenzen in Mathematik, Datenanalyse und IT müssen gestärkt werden, da sie in diesem Zusammenhang wichtige Skills für zukünftige Bewerberinnen und Bewerber sein werden.