Friedensprojekt Europäische Union: die Rolle von Kirchen und Religionsgemeinschaften auf EU-Ebene
摘要
Mit der Entstehung der EU als einer umfassenderen suprastaatlichen politischen Ordnung erhielt auch das Verhältnis der EU zu den Kirchen und Religionsgemeinschaften ein neues Gewicht. Für dessen Ausgestaltung standen säkularistische und kooperative Konzepte der Trennung von Politik und Religion Pate. Der Religionsartikel des Vertrages von Lissabon enthält eine neue Annäherungsnorm. Die EU-Ebene wird darauf verpflichtet – ähnlich wie mit zivilgesellschaftlichen Akteuren –, einen eigenständigen Dialog mit den Kirchen und Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften zu pflegen. In der Praxis trägt der institutionalisierte Dialog zur Harmonisierung von EU-Politik und religiösen Interessen bei und unterstützt insgesamt die EU als Friedensprojekt nach innen und außen.