Der interdisziplinäre Kommentar rekonstruiert zunächst die Kernthemen sowie die Methodik des Originalbeitrags, in dem Vulnerabilität als menschliche Grundbedingung verstanden wird. Schmerz fungiert dabei als paradigmatisches Beispiel für die Erfahrung von Vulnerabilität, während Krisen als offene Entscheidungssituationen in den Blick kommen und Resilienz prozesshaft erfasst wird. Methodisch verbindet der Kommentar eine analytische Untersuchung der Begriffe mit einer phänomenologischen Perspektive auf die menschliche Leiblichkeit und deren Rolle in Resilienzprozessen. Zudem werden psychologische und theologische Anknüpfungspunkte dargelegt. Während die psychologische Perspektive verschiedene Resilienzmodelle und deren uneinheitliche Definitionen thematisiert, nimmt der theologische Abschnitt normative Fragen zum Anknüpfungspunkt. Die Autoren diskutieren abschließend die Unhintergehbarkeit von Vulnerabilität und die Unverfügbarkeit von Resilienz und plädieren anhand des Beispiels der Klagepraxis für einen sensiblen Umgang mit Resilienzpotenzialen.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Theologische und psychologische Perspektiven auf Resilienz, Krise und Vulnerabilität. Interdisziplinärer Kommentar zum Beitrag von Thiemo Breyer & Jagna Brudzińska

  • Anja Marschall,
  • Raphael Zager,
  • Fiona Dewender

摘要

Der interdisziplinäre Kommentar rekonstruiert zunächst die Kernthemen sowie die Methodik des Originalbeitrags, in dem Vulnerabilität als menschliche Grundbedingung verstanden wird. Schmerz fungiert dabei als paradigmatisches Beispiel für die Erfahrung von Vulnerabilität, während Krisen als offene Entscheidungssituationen in den Blick kommen und Resilienz prozesshaft erfasst wird. Methodisch verbindet der Kommentar eine analytische Untersuchung der Begriffe mit einer phänomenologischen Perspektive auf die menschliche Leiblichkeit und deren Rolle in Resilienzprozessen. Zudem werden psychologische und theologische Anknüpfungspunkte dargelegt. Während die psychologische Perspektive verschiedene Resilienzmodelle und deren uneinheitliche Definitionen thematisiert, nimmt der theologische Abschnitt normative Fragen zum Anknüpfungspunkt. Die Autoren diskutieren abschließend die Unhintergehbarkeit von Vulnerabilität und die Unverfügbarkeit von Resilienz und plädieren anhand des Beispiels der Klagepraxis für einen sensiblen Umgang mit Resilienzpotenzialen.