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Das Menschenbild der Integrativen Therapie. Integrative Wege des Lehrens und Lernens als humanistisches Engagement

  • Andrea Plaschke,
  • Irma Drexler,
  • Gabriele Holub,
  • Cornelia Jungwirth,
  • Ursula Pröll-List

摘要

Dieser Beitrag will die agogische Arbeit, die durch die Lehre und das komplexe Lernen in der Integrativen Therapieausbildung geleistet wird, näher in den Blick nehmen. Insofern widmet sich dieser Beitrag dem Menschenbild der Integrativen Therapie und stellt den Wissens- und Integrationsprozess in seiner Praxisverschränkung dar. Hierzu wird die spezielle Bezugnahme der Theorie auf die Beziehung als wertvolle Intersubjektivitätserfahrung, die Erweiterung durch das Kontext-Kontinuum-Konzept, mehrperspektivisches und szenisches Verstehen und das Leibkonzept in seinen Grundzügen beschrieben, um modellhaft mit seiner Polyzentrizität zu veranschaulichen, wie die menschliche Natur Hominität durch die gelebte Praxis der Humanität wachsen lassen kann und sich bis zu einer integrativen, differenziellen Humantherapie bewegt und auf diese Weise melioristische Kulturarbeit leistet. Unser Beitrag bildet den Versuch ab, die Praxeologie des komplexen Lernens, das auch in Ausbildung und Lehre über intersubjektive Ko-Respondenzprozesse läuft, sichtbar zu machen, um der Frage nachzugehen, wie die Integrative Therapie Menschen im Sinne eines Gewebes mit unterschiedlichen Stärken von Schuss- und Kettfäden bewegt, um im Sinne einer konvivialen Gesellschaft zu einer tragfähigen Solidargemeinschaft beizutragen.