Theoretisches Kodieren: doing language im Deutschunterricht
摘要
Kapitel 5 bildet den empirischen Kern der Arbeit: Auf Ebene der unterrichtlichen Interaktionen werden Adressierungen möglichst breitflächig als verstreute Aussageformationen anhand unterschiedlicher Sequenzen betrachtet, in denen ein fachbezogenes diskursives Wissen über Sprache gebündelt ist. Möglich wird dies durch ein Wechselspiel zwischen rekonstruierenden Feinanalysen und Kodierschritten, durch das Lesarten sukzessive verdichtet und schließlich das sprachbezogene Wissen der Akteur*innen herausgearbeitet werden kann. Das Kapitel ist in drei Bereiche gegliedert, die in der Perspektive doing language betrachtet wurden: der Unterrichtsbeginn (Abschn. 5.2), die Einführung von Lerngegenständen (Abschn. 5.3) sowie die Hervorbringung von ‚unnamed‘ languages (Abschn. 5.4).