Einleitung
摘要
Zehn Jahre sind inzwischen vergangen seit im Oktober 2012 in Österreich eine neue rechtsextreme Gruppe erstmals öffentlich in Erscheinung trat: die Identitären. Zehn mit Schweine- und Affenmasken verkleidete Männer hatten mit lauter Musik und Schildern, auf denen „Multikulti wegbassen“ stand, eine Veranstaltung der Caritas mit dem Motto „Tanz die Toleranz“ gestört. In den darauf folgenden Jahren gelang es den Aktivist*innen der Gruppe mit Aufmärschen und Aktionen (u. a. Veranstaltungsstörungen, Straßentheateraufführungen oder Klettern auf Hausdächer) nicht nur in Österreich mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu erlangen, und diese für die Propagierung rassistischer und antifeministischer Politiken zu nutzen.